Genie, Irrsinn und Ruhm

Leonardo da Vinci, dessen Todestag sich zum 500. Mal jährt, war Wissenschaftler, Erfinder, Maler, vielleicht sogar Bildhauer. Seine frühe Entdeckung verdankt da Vinci der damals sehr populären Theatershow „Italien sucht den Superstar“, wo er nach Galileo Galilei auf Anhieb den zweiten Platz belegte, denn er war schwul, links, farbig, vegan, Feminist, Hypochonder, und warnte als einer der ersten Wissenschaftler vor einem Atomkrieg und dem Klimawandel; Adolf Hitler hat er leider nicht vorhergesehen. Seine widerlichen Mitmenschen betrachtete er mit Argwohn und zeichnete große, anatomische Schaltpläne dieser „Teufelsbrut“, um sie so besser verstehen zu lernen. Die zahlreichen Werke und Erfindungen krönte er weitsichtig mit der öffentlichen Präsentation eines elektrischen Eierkochers, obwohl Elektrizität und Sexualität seinerzeit noch gar nicht erfunden worden waren.

Die Beziehungskiste

Wenn’s dich zu jemand anders zieht,
eine so genannte Beziehung sich ergibt:
Wollt ihr euch auseinander setzen,
tut’s gründlich, doch von verschiedenen Plätzen!

Tritt heran in Deines Leben Mitte,
die große Liebe mit der Bitte,
zu geben, zu nehmen und zu zeugen:
Das Schicksal wird dich streng beäugen!

Pensioniert nun betrachtest Du Dein Leben,
die Welt wird nehmen, kann auch geben,
wenn’s Dich immer noch zu jemand anders zieht,
dann lass es zu, was auch geschieht.

Man könnt‘ jetzt immer weiter dichten,
und versuchen, vieler Hirne lichten,
letztlich sagen würd‘ der Dichter dann:
Liebe retten, doch auch brechen kann!